

Unser Club unterstützt seit 2012 regelmäßig besonders begabte und sozial engagierte Studentinnen der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) durch ein Deutschland-Stipendium. Mittlerweile sind es acht junge Frauen aus den Studienfächern Ethnologie, Physik, Theologie, Medizin, Buchwissenschaften und Rechtswissenschaften, Psychologie und Zahnmedizin.
Die Stipendiatinnen erhalten über das Deutschlandstipendium jeden Monat 300 Euro, wovon 150 Euro von den Stipendiengeberinnen stammen und 150 Euro vom deutschen Staat übernommen werden.
Die LMU leistet jeweils die Vorauswahl hinsichtlich der Förderwürdigkeit und unseren Auswahlkriterien. Sie organisiert außerdem die offiziellen Vergabefeiern, so wie auch Vernetzungsmöglichkeiten der Studierenden untereinander und mit den Stipendiengebern. Als Dank für das Engagement der Spender und Spenderinnen vergibt die LMU seit 2023 eine Baumpatenschaft in Form eines exklusiven Baums im LMU-Wald bei Landshut. Damit soll der Nachhaltigkeitsgedanke gewürdigt werden, ist doch ein Baumsetzling eine Investition in die Zukunft genauso wie die Förderung eines jungen Menschen durch das Deutschlandstipendium.
Unsere Stipendiatinnen haben jederzeit die Möglichkeit, an unseren Clubabenden teilzunehmen und so das Engagement von Soroptimist International für Frauen kennenzulernen.
Die Förderung junger, begabter Menschen, die sich gesellschaftlich engagieren, ist eine große Freude und Bereicherung für unseren Club -
und nach unserer Überzeugung auch -
eine gute Investition in die Zukunft.





Weltweit wird Frauen und Mädchen das Recht auf Bildung ganz oder teilweise verweigert. Analphabetismus ist weiblich: Zwei von drei Menschen, die weder lesen noch schreiben können, sind Frauen.
Die Audiopedia Foundation kämpft für eine Welt, in der jede Frau barrierefreien Zugang zu lebensnotwendigem Basiswissen hat, um ihr Leben für sich und ihre Familie positiv gestalten und verändern zu können. Geboten wird eine kostenfreie, offene Ressource für Hör-Wissen, das inhaltlich auf die Bedürfnisse von Frauen und Mädchen im Globalen Süden zugeschnitten ist, und darüber hinaus auch das Problem löst, dass es für viele der dort gesprochenen Sprachen gar kein Schriftsystem gibt. In über 80 Sprachen sind inzwischen schon Hunderte einfache, aber lebenswichtige Fragen und Antworten zu Themen wie Gesundheit, Familienplanung, Erwerbsmöglichkeiten, Landwirtschaft und vielen anderen hörbar zugänglich.
In Kooperation mit Organisationen auf der ganzen Welt verbessert Audiopedia so schon heute mit Hilfe digitaler Technik (solarbetriebene Audioplayer, mobile Apps etc.) das Leben von Millionen Frauen indem sie Wissen überall und für jeden zugänglich mach.
Ein Herz für Rentner
Viele ältere Menschen haben ihr Leben lang gearbeitet und trotzdem reicht ihre Rente kaum für das Nötigste. Besonders Frauen sind aufgrund der Erziehungszeiten und Carearbeit während ihres Lebens sehr häufig betroffen. Für sie bedeutet Altersarmut nicht nur finanzielle Einschränkungen, sondern oft auch soziale Isolation und den Verzicht auf kleine Momente des Glücks, die unser Leben lebenswert machen. Eine Tasse Kaffee im Lieblingscafé, ein Kinobesuch, ein Eis oder Zoobesuch mit den Enkeln oder die tägliche Zeitung – all das ist für viele SeniorInnen nicht mehr möglich.
Mit einer monatlichen Patenschaft von 38 Euro können wir solche Momente und andere wieder möglich machen und einer Rentnerin Lebensfreude und soziale Teilhabe schenken.
Ein Herz für Rentner e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau solchen Rentnern zu helfen. Der SI Club München-Schwabing möchte die Arbeit in diesem Jahr unterstützen und hat daher eine monatliche Patenschaft für eine Rentnerin übernommen.
Unser kleiner Beitrag sorgt dafür, dass sich eine Rentnerin wieder etwas gönnen kann und das Gefühl hat, gesehen und wertgeschätzt zu werden. Das „Taschengeld“ wird nicht auf soziale Leistungen angerechnet.

Mirembe - ein Wohnprojekt für traumatisierte Migrantinnen in München

Mirembe ist übrigens ein ostafrikanischer Gruß und bedeutet „Unabhängigkeit, Freude, Frieden, Freiheit“. Dies wünschen wir den Frauen in ihrer neuen Heimat.
Als ‚Jubiläumsprojekt‘ für das 50-jährige Bestehen unseres Clubs hatten wir das Projekt Mirembe ausgewählt, das wir mit einer größeren Summe durch den Verkauf unserer Clubchronik und einem Zuschuss vom Hilfsfonds von SI-Deutschland unterstützen konnten.
Mirembe ist das erste Wohnprojekt in Bayern speziell für besonders schutzbedürftige geflüchtete Frauen und ihre Kinder. Das Angebot richtet sich an Frauen, die sich im Asylverfahren befinden oder befanden, schwer traumatisiert oder psychisch erkrankt sind (z.B. aufgrund von Menschenhandel, sexuellem Missbrauch, weiblicher Beschneidung, Zwangsheirat etc.).
Dieses Pilotprojekt bietet 45 Plätze und bietet Wohnraum mit Privatsphäre sowie individuelle Betreuung. Das Ziel ist, die Frauen und Kinder zu stabilisieren, in die deutsche Gesellschaft zu integrieren, auf ein eigenständiges Leben in Deutschland vorzubereiten (Berufsausbildung, Studium) und damit letztendlich die geschützte Wohnsituation beenden zu können.
Betreut werden die Frauen von
Imma e.V. Das interdisziplinäre Team von Mirembe
besteht aus sozialpädagogisch, traumatherapeutisch und entwicklungspolitisch geschulten Fachfrauen und einer Psychologin, die unter anderem Folgendes anbietet: Frauenspezifische und interkulturelle Einzelfallhilfe als Bezugsbetreuung und Gruppenarbeit, Unterstützung bei der Kindererziehung und Krisenintervention. Zusätzlich finden offene therapeutische und freizeitpädagogische Angebote statt
Si Club München-Schwabing unterstützt finanziell und ideell die Ziele von
medica mondiale

medica mondiale
Wir unterstützen medica mondiale finanziell, da wir davon überzeugt sind, dass medica mondiale weltweit sinnvolle und wichtige Arbeit leistet, um Frauen in Kriegs- und Krisengebieten zu helfen.
Medica Mondiale unterstützt seit über 28 Jahren Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten, die sexualisierte Kriegsgewalt erlebt haben. Die gemeinnützige Organisation ist derzeit in 14 Projektländern in Afrika, Asien und Europa im Einsatz und leistet vor Ort Hilfe – medizinisch, psychologisch, juristisch und wirtschaftlich. Auch politisch macht sie sich für die Förderung von Gleichberechtigung, Gerechtigkeit und einen nachhaltigen Wandel in der Gesellschaft stark.
Informationen zur Arbeit von medica mondiale finden Sie auf der Website und auf Social Media:
Webseite: www.medicamondiale.org/
Facebook: https://www.facebook.com/medicamondiale/
Instagram: https://www.instagram.com/medicamondiale/?hl=de
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Spendenlink:
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Wie werden Männer zu unseren Verbündeten?
SI unterstützt den Aufbruch aus Patriarchat und Gewaltbiographie.

HEROES/PEERS München,
AWO München
Junge Männer aus Ehrenkulturen reflektieren in Workshops Themen wie Ehre, Identität, Geschlechterrollen und Menschenrechte. Neben der Vermittlung von Fachwissen werden sie in ihrer Wahrnehmung und Empathie sensibilisiert, in ihren Haltungen gestärkt und können persönliche Erfahrungen austauschen.
Das Ziel: Nach Ausbildungsabschluss können sie als PEER-Multiplikatoren rollenspielbasierte Workshops für andere Jugendliche in Schulklassen oder Jugendfreizeiteinrichtungen abhalten: peer-to-peer.

MIM e.V. – Münchner Informationszentrum für Männer
Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband
Das MIM ist ein in Fachkreisen bekanntes „Leuchtturm-Projekt“: Es bietet u.a. für Männer, die auf Gewaltausübung verzichten wollen, ein breites Angebot wie Anti-Aggressivitätstrainings, Coolness-Workshops oder Täterprogramme bei Partnerschaftsgewalt.
Das Ziel: Erfolgreiche Gewaltprävention muss lange vor der Eskalation beginnen, um die oft über Generationen fortbestehenden Gewaltbiographien unterbrechen zu können.
Wir Soroptimistinnen unterstützen diese Projekte, denn wir glauben an ein Miteinander, in dem alle die gleichen Rechte haben – unabhängig von Geschlecht und sozio-kulturellem Hintergrund.

Kifafa e.V.
SI Club München -Schwabing unterstützt das Aidswaisenhaus von Kifafa in Kendu Bay , Kenia


Seit vielen Jahren unterstützen wir Kifafa e.V. mit einer Patenschaft.
Kifafa wurde ursprünglich von einer Clubschwester gegründet, um in Kenia für Menschen mit Epilepsie die lebensnotwendige medikamentöse Versorgung zu ermöglichen. Viele epilepsiekranke Menschen leben dort ohne jede medikamentöse Behandlung und ärztliche Betreuung. Allein gelassen und stigmatisiert, vegetieren sie mit ihren Familien in den Slums von Nairobi und in ländlichen Gebieten.
Bald zeigte sich aber, dass die Medikamentenversorgung zwar besser wurde, nicht jedoch die Lebensbedingungen und vor allem die Chancen der Kinder auf eine bessere Zukunft.
So entstand die Idee einer Patenschaft und 1995 wurde der der Verein Kifafa e.V. gegründet.
Über die Jahre hinweg veränderte sich die Arbeit des Vereins. Neben der individuellen Betreuung der Patenkinder und der Unterstützung der kranken Menschen mit Medikamenten wurde 2004 mit dem Bau eines Waisenhauses für epilepsiekranke Mädchen und weibliche Aidswaisen in Kendu Bay am Victoriasee begonnen.
